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Nachhaltigkeit leicht gemacht

Broschüre der Bevollmächtigten erklärt nachhaltige Entwicklungsziele in einfacher Weise

Bremer Stadtmusikanten als Botschafter für Fairness: Staatsrätin Ulrike Hiller (M.) zusammen mit Angelika Krenzer-Baß (l.) und Marion Klanke (r.) © Senatspressestelle, jpg, 247.0 KB
Bremer Stadtmusikanten als Botschafter für Fairness: Staatsrätin Ulrike Hiller (M.) zusammen mit Angelika Krenzer-Baß (l.) und Marion Klanke (r.)
© Senatspressestelle



Was heißt eigentlich „globale Ziele“ und wer kümmert sich darum? Eine neue Broschüre aus Bremen erklärt die 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen („Sustainable Development Goals“ / SDG) in Leichter Sprache. Die Bevollmächtige beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, stellte den Band „17 Ziele für eine bessere Welt“ am Freitag (13.07.2018) gemeinsam mit dem „Büro für Leichte Sprache“ der Lebenshilfe Bremen e.V. und dem biz – Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung vor.

Staatsrätin Ulrike Hiller: „Für den Erfolg der UN-Nachhaltigkeitsziele ist es entscheidend, dass auch die Menschen in den Industrieländern aktiv werden. Dabei spielen die Kommunen eine wichtige Rolle. Bremen übernimmt Verantwortung und geht mit gutem Beispiel voran.“

Marion Klanke, Leiterin des Büros für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen e.V.: „Ziel der Leichten Sprache ist es, Barrieren abzubauen und möglichst vielen Menschen den Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Texte in Leichter Sprache sind besser verständlich und leisten somit einen maßgeblichen Beitrag für Teilhabe und Selbstbestimmung.“

Jeder kann im Alltag mitwirken

Angelika Krenzer-Baß, 1. Vorsitzende des Bremer Informationszentrums für Menschenrechte und Entwicklung: „Die Broschüre ermöglicht es vielen Menschen, insbesondere auch Jugendlichen, sich mit den SDGs zu beschäftigen. Der Bezug zum eigenen Leben mit Vorschlägen für Handlungsoptionen im Alltag zeigt auf, dass und wie jede und jeder an der Umsetzung der 17 Ziele mitwirken kann.“

In dem von der Bevollmächtigten beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit in Kooperation mit dem biz – Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung entwickelten und vom Büro für Leichte Sprache textlich umgesetzten Heft wird der Zielkatalog, auf den sich die UN-Mitgliedstaaten im Jahr 2015 geeinigt haben, nach den Regeln für Leichte Sprache erklärt.

In kurzen Sätzen und einfachen Worten werden Ziele wie „hochwertige Bildung“, „bezahlbare und saubere Energie“ oder „menschenwürdige Arbeit“ beschrieben. Bilder helfen, den Text zu verstehen. Bei der Broschüre handelt es sich um die erste ihrer Art in Deutschland.

Die Freie Hansestadt Bremen hat sich im September 2017 mit einer Resolution zu dem Ziel bekannt, die Nachhaltigkeitsziele auf kommunaler Ebene zu verwirklichen. Die Broschüre ist ein Baustein, um die Ziele vor Ort bekannter zu machen und umzusetzen.