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Europa spielerisch erlernen

Bei der Simulation "Modell Europa Parlament" erfahren Jugendliche hautnah,
wie EU-Politik funktioniert. Ein Austragungsort ist die Landesvertretung Bremen

Das Foto zeigt Teilnehmende der Simulation
MEP 2019: Blick in den "Ausschusssaal" der Landesvertretung Bremen in Berlin
© BBEE



"Du bist Europa." Bei der Simulation "Modell Europa Parlament" (MEP) schlüpfen Jugendliche eine Woche lang in die Rolle von Abgeordneten und lernen so hautnah, wie Politik auf europäischer Ebene funktioniert. An diesem Montag und Dienstag (28./29.01.2019) wird die Landesvertretung Bremen beim Bund in Berlin zum fiktiven Ausschusssaal: 21 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des MEP 2019 beraten über Themen wie den Syrien-Krieg, Fake News, Klimaschutz, Asylpolitik oder Arbeit 4.0.

Die Bevollmächtigte beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, betont: "Wer selbst ausprobiert, wie es ist, Parlamentarier oder Ministerin zu sein, versteht Europa besser. Wir wollen die Europäische Union bürgernäher und transparenter machen und dadurch neues Vertrauen gewinnen. Eine Simulation wie das MEP ist eine tolle Chance, um Jugendliche für Europa zu begeistern."

Motto 2019: Jugend-Upgrade für Europa"

An der Simulation, die vom 28. Januar bis zum 1. Februar 2019 in Berlin stattfindet, nehmen rund 160 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 aus allen 16 Bundesländern teil. Das diesjährige Motto des MEP lautet "Jugend-Upgrade für Europa". Schülerdelegationen jeder Schule vertreten dabei einen EU-Mitgliedstaat und bringen die Positionen des ihnen zugelosten Landes in den verschiedenen EU-Ausschüsse ein.

Das 1998 initiierte MEP findet seit 2001 jährlich unter der Schirmherrschaft der jeweiligen Bundesratspräsidentschaft statt. Unterstützt wird das Projekt durch das Presse- und Informationsamt der Bundesregierung und zahlreiche Vertretungen der Bundesländer in Berlin. Es wird aus Mitteln des EU-Programms „Erasmus+“ gefördert.

Die Debatten im Plenum können in einem Livestream auf www.bundesrat.de oder auf dem Twitter-Account des Bundesrates verfolgt werden. Weitere Informationen zum Projekt gibt es hier: www.mepgermany.de/